
Gastritis beim Hund: Was tun, wenn der Hunde-Magen rebelliert?
Magen-Darm-Drama auf vier Pfoten? So hilfst du deinem Hund!
Ein verstohlener Blick auf den Futternapf, ein leises Winseln, vielleicht sogar Erbrechen – wenn dein Hund plötzlich Bauchweh hat, könnte eine Gastritis dahinterstecken. Eine Magenschleimhautentzündung kann für Hunde unangenehm sein und im schlimmsten Fall chronisch werden. Aber keine Sorge: Mit der richtigen Ernährung, sanfter Unterstützung und einem guten Bauchgefühl kannst du deinem Hund helfen, wieder unbeschwert durch den Tag zu schnüffeln.
Was ist eine Gastritis beim Hund?
Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut, die zu Schmerzen, Übelkeit und Verdauungsproblemen führen kann. Genau wie bei uns Menschen kann der Hundemagen empfindlich auf Stress, falsches Futter oder Infektionen reagieren.
Gastritis oder doch etwas anderes?
Nicht jede Magenverstimmung ist gleich eine Gastritis. Besonders wichtig ist die Abgrenzung zur Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung), die ebenfalls mit Erbrechen und Bauchschmerzen einhergeht, aber oft schwerwiegender verläuft. Bei einer Pankreatitis hat der Hund meist starken Durchfall, zeigt extreme Schwäche und kann sich kaum bewegen.
Arten der Gastritis – von akut bis chronisch
Akute Gastritis: Plötzlich auftretende Entzündung durch Futterunverträglichkeiten, Infektionen oder Stress. Oft verschwinden die Beschwerden nach ein paar Tagen mit der richtigen Behandlung.
Chronische Gastritis: Die Entzündung bleibt über Wochen oder Monate bestehen und kommt immer wieder – oft durch dauerhafte Reizung des Magens oder eine Grunderkrankung.
Eosinophile Gastritis: Eine seltene Form, die durch eine Überreaktion des Immunsystems ausgelöst wird – oft in Verbindung mit Allergien oder Parasiten.
Hämorrhagische Gastritis: Besonders gefährlich, da sie mit Blutungen in Magen und Darm einhergehen kann. Wenn du Blut im Erbrochenen oder Kot deines Hundes siehst, solltest du sofort zum Tierarzt!
Schnee-Gastritis: Klingt harmlos, ist es aber nicht. Manche Hunde reagieren empfindlich auf verschmutzten oder gesalzenen Schnee, was zu einer akuten Magenreizung führen kann.
Wie äußert sich eine Gastritis beim Hund?

Dein Hund kann dir nicht sagen, dass ihm schlecht ist – aber er zeigt es dir auf seine ganz eigene Weise. Eine gereizte Magenschleimhaut ist unangenehm, kann Schmerzen verursachen und den gesamten Verdauungstrakt durcheinanderbringen. Deshalb ist es wichtig, die Anzeichen frühzeitig zu erkennen, um deinem Hund schnell helfen zu können.
Typische Symptome einer Gastritis:
- Erbrechen – Dein Hund spuckt öfter als sonst? Häufig handelt es sich um schaumiges, gelbliches Erbrechen, weil der Magen gereizt ist und viel Magensäure produziert. Manchmal ist auch unverdautes Futter dabei.
- Appetitlosigkeit – Plötzlich wirkt das Futter uninteressant, obwohl dein Hund sonst begeistert frisst? Viele Hunde mit Gastritis schnuppern nur kurz am Napf und drehen sich dann weg.
- Bauchschmerzen – Manche Hunde legen sich häufiger hin, ziehen den Bauch ein oder vermeiden es, sich richtig auszustrecken. Wenn du sanft auf den Bauch drückst und dein Hund sich zurückzieht oder leise fiept, kann das ein Hinweis auf Schmerzen im Bauchraum sein. Bei Verdacht auf Bauchschmerzen solltest du nicht zögern und direkt eine Tierarztpraxis aufsuchen. Dahinter können ernsthafte Erkrankungen stecken – und hier zählt manchmal jede Stunde.
- Veränderte Verdauung – Die Gastritis kann auch den Darm in Mitleidenschaft ziehen. Der Kot kann weicher sein als sonst oder sich in Farbe und Konsistenz verändern. In schweren Fällen kann sich sogar Blut im Kot befinden.
- Schmatzen & Lecken – Viele Hunde versuchen, das unangenehme Gefühl im Magen durch übermäßiges Lecken oder Schmatzen zu lindern. Manche fressen sogar ungewöhnlich viel Gras, um die Verdauung anzuregen.
- Mattheit & Unruhe – Je nach Hund äußert sich eine Gastritis unterschiedlich: Einige Hunde wirken müde und schlapp, während andere unruhig hin und her laufen, weil sie sich nicht wohlfühlen.
Wann solltest du mit deinem Hund zum Tierarzt?
Ein leichter Magen-Darm-Infekt kann sich oft von selbst beruhigen, aber in manchen Fällen solltest du nicht zu lange abwarten:
Diese Anzeichen erfordern einen Tierarztbesuch:
- Dein Hund erbricht häufiger als einmal und hört auch nach 24 Stunden nicht auf. (Bei hochfrequentem Erbrechen unbedingt gleich zum Tierarzt, hier kann auch mal ein Darmverschluss die Ursache sein.)
- Es tritt Blut im Erbrochenen oder Kot auf.
- Dein Hund wirkt sehr schwach, frisst nicht und hat vielleicht sogar Fieber.
- Dein Hund zeigt Anzeichen von Dehydrierung (eingefallene Augen, langsame Hautelastizität).
Der Tierarzt kann durch Ultraschall, Blutuntersuchungen oder eine Magenspiegelung feststellen, ob eine Gastritis vorliegt und welche Behandlung am besten hilft. Eine frühzeitige Diagnose erspart deinem Hund unnötiges Leiden – also lieber einmal zu viel als zu wenig zum Tierarzt!

Ursachen für Gastritis beim Hund
Der Magen deines Hundes ist ein echtes Sensibelchen – und das aus gutem Grund. Er verarbeitet täglich alles, was dein Vierbeiner frisst, trinkt oder aus reiner Neugier mal probiert. Wenn die Magenschleimhaut gereizt wird, kann das unangenehme Folgen haben. Doch nicht nur Futter kann eine Gastritis auslösen. Es gibt viele mögliche Ursachen, die du kennen solltest, um deinen Hund bestmöglich zu schützen.
Futterunverträglichkeiten – wenn das Futter nicht bekommt
Ein plötzlicher Futterwechsel, minderwertige Zutaten oder schwer verdauliche Lebensmittel können den empfindlichen Magen deines Hundes stark belasten. Besonders fettiges, stark gewürztes oder unverträgliches Futter kann eine Gastritis auslösen.
Mögliche Auslöser:
- Plötzliche Umstellung auf ein neues Futter
- Lebensmittel, die Hunde nicht vertragen (z. B. scharfe Gewürze, fettiges Fleisch)
Tipp: Wenn du das Futter umstellst, dann immer langsam über mehrere Tage hinweg. So kann sich der Magen-Darm-Trakt deines Hundes anpassen.
Stress & Angst – wenn die Nerven auf den Magen schlagen
Hunde sind Gewohnheitstiere – Veränderungen oder Unsicherheiten können sich direkt auf ihren Magen auswirken. Genau wie bei uns Menschen kann Stress Verdauungsprobleme verursachen.
Häufige Stressfaktoren:
- Ein Umzug oder ein neuer Alltag
- Neue Haustiere oder Familienmitglieder
- Laute Geräusche (z. B. Feuerwerk oder Baustellenlärm)
- Trennungsangst oder ungewohnte Situationen
Tipp: Eine entspannte Umgebung und feste Routinen helfen, Stress zu reduzieren. Unterstützen kannst du eine magenschonende Ernährung mit ausgewählten Kräutern, wie sie in Lucky Belly stecken – sie können beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt wirken.

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Verdauungs-Snacks

- unterstützt die Verdauung
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- stärkt das Immunsystem
Infektionen – wenn ungebetene Gäste den Magen reizen
Bakterien, Viren oder Parasiten können eine Magenschleimhautentzündung verursachen. Besonders häufig kommen Infektionen durch verschmutztes Wasser, verunreinigtes Futter oder Kontakt mit infizierten Artgenossen vor.
Mögliche Ursachen:
- Magendarm-Infektionen durch Bakterien wie Helicobacter
- Virale Infekte wie Parvovirose
- Wurmbefall oder andere Parasiten
Tipp: Achte darauf, dass dein Hund nur sauberes Wasser trinkt und regelmäßig entwurmt wird. Falls dein Hund öfter mit Magenproblemen zu kämpfen hat, kann eine gezielte Unterstützung mit Präbiotika helfen, die Darmflora zu stabilisieren.
Fremdkörper – wenn die Neugier größer ist als der Verstand
Hunde erkunden die Welt mit ihrer Nase – und manchmal landet dabei auch Unverdauliches im Magen. Plastik, Holz, alte Knochen oder sogar Spielzeug können zu ernsthaften Magenproblemen führen.
Warnsignale für verschluckte Fremdkörper:
- Plötzliches, heftiges Erbrechen
- Veränderte Kotkonsistenz (sehr fest oder komplett ausbleibend)
- Unruhe, Schmerzen oder Würgereiz
Tipp: Falls du den Verdacht hast, dass dein Hund etwas Unverdauliches geschluckt hat, solltest du sofort den Tierarzt aufsuchen. Nicht alles kann auf natürlichem Weg ausgeschieden werden.
Medikamente & Schmerzmittel – wenn die Medizin den Magen reizt
Manche Medikamente, besonders entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAIDs), können die Magenschleimhaut angreifen und zu einer Gastritis führen.
Typische Magenreizer:
- Bestimmte Schmerzmittel (z. B. Novalgin, Carprofen, Meloxicam)
- Kortisonhaltige Medikamente
- Antibiotika, die den Magen belasten
Tipp: Falls dein Hund regelmäßig Medikamente bekommt, sprich mit deinem Tierarzt über eine magenschonende Begleitung. Eine Ernährung mit präbiotischen Ballaststoffen und beruhigenden Nährstoffen, wie sie in Lucky Belly enthalten sind, kann den Magen dabei unterstützen.
Behandlung: Wie du deinem Hund helfen kannst

Eine Gastritis ist unangenehm, aber mit der richtigen Pflege kannst du deinem Hund schnell Erleichterung verschaffen. Ob mit Schonkost, sanften Hausmitteln oder gezielter Unterstützung – hier erfährst du, wie du den Magen deines Vierbeiners beruhigen kannst.
Schonkost für den Magen – sanfte Ernährung für eine schnelle Erholung
Ein gereizter Magen braucht vor allem eines: leicht verdauliches, schonendes Futter. Die richtige Ernährung hilft dabei, die Magenschleimhaut zu entlasten und deinem Hund neue Energie zu geben.
Gekochtes Hühnchen mit Reis – Ein Klassiker unter den Schonkost-Mahlzeiten. Mageres Hühnerfleisch liefert wertvolle Proteine, während weichgekochter Reis den Magen beruhigt.
Haferschleim – Sanft für den Magen, leicht verdaulich und mit wertvollen Ballaststoffen, die den Darm unterstützen. Einfach Haferflocken mit Wasser oder ungesalzener Brühe kochen, bis eine weiche Konsistenz entsteht.
Karottensuppe nach Moro – Ein altbewährtes Hausmittel aus der Pädiatrie. Durch das lange Kochen der Karotten entstehen spezielle Zuckermoleküle, die helfen können, schädliche Bakterien im Darm zu reduzieren und den Magen zu stabilisieren.
Banane in kleinen Mengen – Sie enthält Pektine, die helfen können, die Magenschleimhaut zu schützen. Allerdings nur in Maßen, da sie auch Fruchtzucker enthält.
Lucky Belly – Unterstützung für eine gesunde Verdauung
Wenn dein Hund regelmäßig mit einem empfindlichen Magen zu kämpfen hat, kann eine gezielte Unterstützung helfen, die Verdauung langfristig in Balance zu halten. Lucky Belly wurde speziell entwickelt, um den Magen-Darm-Trakt mit natürlichen Inhaltsstoffen zu versorgen
- Mit Präbiotika & Postbiotika – fördern eine gesunde Darmflora und unterstützen die Verdauung
- Mit Fenchel & Kamille – beruhigen den Magen und helfen gegen Blähungen
- Mit Beta-Glucanen – können das Immunsystem stärken und Magenbeschwerden vorbeugen
Tipp: Auch nach einer überstandenen Gastritis lohnt es sich, die Verdauung weiterhin zu unterstützen. Eine magenfreundliche Ernährung in Kombination mit den richtigen Nährstoffen hilft, zukünftigen Beschwerden vorzubeugen und deinem Hund ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen.

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Was sind absolute No-Gos bei Gastritis?
Ein gereizter Hundemagen braucht besondere Fürsorge – doch oft werden unbewusst Fehler gemacht, die die Heilung erschweren.
- Futter zu schnell umstellen – Plötzliche Wechsel können den Magen zusätzlich belasten.
- Falsche Leckerlis geben – Zucker, künstliche Aromen oder stark gewürzte Snacks sind Gift für einen gereizten Magen.
- Zu frühe Belastung nach Erbrechen – Lass deinem Hund Zeit, sich zu erholen, bevor er wieder normal frisst.
- Zu kaltes oder heißes Futter – Extreme Temperaturen können die Magenschleimhaut unnötig reizen.
Tipp: Lieber auf eine leichte, gut verdauliche Kost setzen und darauf achten, dass dein Hund nicht hastig frisst.
Futterumstellung – So schonst du den Magen deines Hundes
Ein plötzlicher Futterwechsel kann den empfindlichen Magen deines Hundes ganz schön durcheinanderbringen. Viele Hunde reagieren darauf mit Verdauungsproblemen – von leichtem Unwohlsein bis hin zu einer richtigen Gastritis. Damit dein Vierbeiner die Umstellung gut verträgt, ist es wichtig, behutsam vorzugehen und den Magen-Darm-Trakt nicht zu überfordern.
So klappt die Futterumstellung ohne Magenstress
Schrittweise Umstellung: Das Verdauungssystem deines Hundes braucht Zeit, um sich an ein neues Futter zu gewöhnen. Am besten mischst du über einen Zeitraum von 7 bis 10 Tagen schrittweise immer mehr vom neuen Futter unter das alte. So kann sich die Darmflora langsam anpassen, und das Risiko für Magenprobleme wird minimiert.
Leicht verdaulich beginnen: Falls dein Hund bereits einen empfindlichen Magen hat, solltest du die Futterumstellung besonders sanft gestalten. Teste zunächst magenschonende Zutaten wie gekochtes Huhn mit Reis oder Haferschleim, bevor du ihn auf das neue Futter umstellst.
Darmflora unterstützen: Die Darmflora spielt eine entscheidende Rolle bei der Verdauung. Präbiotika und Postbiotika (z. B. in Lucky Belly) können helfen, die Futterumstellung sanfter zu gestalten und den Darm bei der Anpassung zu unterstützen. Sie fördern eine gesunde Darmflora und reduzieren das Risiko für Verdauungsprobleme wie Blähungen oder Durchfall.
Tipp: Achte darauf, dass das neue Futter frei von künstlichen Aromen und Farbstoffen. Empfindliche Hunde reagieren darauf oft mit Magenreizungen – weniger ist hier oft mehr!
Und wie lange dauert die Heilung?
Wie schnell sich dein Hund von einer Gastritis erholt, hängt davon ab, wie schwer die Magenschleimhautentzündung ist und wie gut die Ursache behandelt wird. Bei einer leichten, akuten Gastritis verschwinden die Symptome meist innerhalb von ein bis zwei Wochen, vorausgesetzt, dein Hund bekommt die richtige Unterstützung – sei es durch Schonkost, magenfreundliche Nährstoffe oder eine Anpassung der Fütterung.
Wenn die Gastritis allerdings chronisch geworden ist, braucht der Heilungsprozess oft mehr Zeit. In diesen Fällen ist eine langfristig angepasste Ernährung entscheidend, um den Magen nicht immer wieder zu reizen. Hunde mit einer chronischen Gastritis benötigen eine besonders gut verdauliche Nahrung und eine kontinuierliche Unterstützung der Darmflora.
Nach einer akuten Gastritis solltest du mindestens eine Woche lang Schonkost füttern, um den Magen nicht zu überlasten. Starte langsam mit leicht verdaulichen Zutaten wie gekochtem Hühnchen und Reis oder Haferschleim, bevor du wieder auf normales Futter umstellst.
Fazit: Ein glücklicher Hund beginnt im Bauch
Ein gereizter Magen kann deinem Hund ganz schön zu schaffen machen – aber mit der richtigen Fürsorge und ein wenig Geduld kannst du ihm schnell wieder zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Eine sanfte, magenschonende Ernährung, weniger Stress und eine gezielte Unterstützung für den Magen-Darm-Trakt helfen dabei, die Verdauung wieder in Balance zu bringen.
Quellen
David A. Williams und Joerg M. Steiner. Veterinary Gastroenterology
Béla Ferencz Wolf. Magen-Darm-Hund
Dr. Cornelia Rückert. Spezielle Diätetik bei Gastritis bei Hunden
Richard W. Nelson und C. Guillermo Couto. Small Animal Internal Medicine
Robert J. Washabau und Michael J. Day. Canine and Feline Gastroenterology
FAQ: Häufige Fragen rund um Gastritis beim Hund
Ja, aber mit Bedacht! Vermeide fettige, stark gewürzte oder zuckerhaltige Snacks. Besser sind magenfreundliche Alternativen wie kleine Stücke Banane oder gekochte Karotten. Auch spezielle Snacks mit präbiotischen Inhaltsstoffen können die Verdauung sanft unterstützen.
Hunde zeigen Schmerzen oft durch eingezogenen Bauch, häufiges Ablecken der Lefzen oder unruhiges Verhalten. Manche vermeiden es, sich auf die Seite zu legen, weil es unangenehm ist. Ein sanftes Abtasten des Bauches kann helfen – wenn dein Hund empfindlich reagiert, könnte ihm der Magen wehtun.
Das kommt auf die Ursache an. Wenn Bakterien oder Viren die Entzündung auslösen, kann sie auf andere Hunde übertragen werden – allerdings ist das selten. Eine Gastritis durch Futterunverträglichkeiten oder Stress ist dagegen nicht ansteckend.
Viele Hunde fressen instinktiv Gras, wenn ihnen schlecht ist – das kann helfen, überschüssige Magensäure loszuwerden. Allerdings solltest du darauf achten, dass er nicht zu viel frisst, da dies Erbrechen auslösen kann. Falls dein Hund regelmäßig Gras frisst, könnte eine angepasste Ernährung mit beruhigenden Kräutern (z. B. Fenchel oder Kamille) eine bessere Lösung sein.
Eine unbehandelte Gastritis kann chronisch werden und langfristig zu Magenproblemen wie Magengeschwüren oder dauerhafter Unverträglichkeit führen. Deshalb ist es wichtig, schon bei den ersten Anzeichen zu handeln – mit Schonkost, Ruhe, der richtigen Unterstützung für den Magen-Darm-Trakt und dem Gang zum Tierarzt, denn nur dieser kann eine Gastritis sicher diagnostizieren.